Die DM über 50 km DM in Bremen – Ein Bericht von Manuel Skopnik

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Alle waren so weit fit mit Fokus auf Tag X. Hoch motiviert auch dadurch, dass wir im Vorbericht der DUV nicht erwähnt wurden. Vor allem nicht Lukas, der schon Meister und Vizemeister war. Denen werden wir zeigen wer wir sind. Allerdings kennt Michael Sommer mich durch meine zahlreichen Teilnahmen an DUV Events. Auch du Jochen hattest ja die Mission Titelverteidigung ausgerufen und wir wollten nicht enttäuschen.

Am Start fehlten dann Alexander Bock und Frank Merrbach. Das erhöhte die Chance für Lukas in der Gesamtwertung und Tim in der M40. Auch bei mir fehlte Markus Mey der mir noch mitgegeben hatte, auf Steffen Schlegel zu achten, der im Februar schon 3:28 h gelaufen war.

Lukas:

Mit realistischen Chancen auf die ersten drei wollte er unter 3:10 h laufen aber nicht zu offensiv angehen. Das sollte sich auszahlen. Marcel Bräutigam lief eh in einer eigenen Liga mit Ziel den deutschen Rekord zu brechen. Lukas lief wohl immer auf Treppchenkurs und distanzierte mit einer schnelleren zweiten Hälfte die Konkurrenz für eine letztlich souveräne Silbermedaille.

Tim:

Neuling auf der Strecke aber sehr gut eingestellt für die Langstrecke. Wollte Richtung 3:20 laufen und alles lief wie geplant bis er auf der vorletzten Runde kurz muskuläre Probleme in einem Bein bekam und etwas rausnahm statt zu forcieren, was die Kraft sonst zugelassen hätte. Ansonsten souverän zu einer 3:19 und sensationeller 5. Platz und als Sahnehäubchen direkt der erste DM Titel im ersten Rennen. Die Marathon Zwischenzeit lag sogar leicht unter seiner PB.

Manu:

Fokus auf Sub 3:30 und die Konkurrenz. Allerdings wusste ich nicht dass der Lokalmatador Nikas Schröder ganz vorne mitlief (letztes Jahr 3:18 gelaufen). Mit dem anderen Konkurrenten Steffen Schlegel lief ich die erste Runde zusammen, ließ ihn dann bei seiner Verschärfung ziehen und hoffte auf ein Finale Furioso. Runden gleichmäßig, Marathon bei 2:52 und eingangs der letzten Runde sah ich meinen Konkurrenten noch erreichbar. Mit einer Steigerung um fast 10 Sekunden pro KM auf einen Schnitt deutlich unter 4 min konnte ich die fast 2 min aufholen, bei KM 49 überholen und mit negativem Split und 3:24 (13 Minuten schneller als 2023) Silber holen. Da wir im Ziel Platz 2, 5 und 10 hatten war klar: Wir müssten den Titel verteidigt haben. Das haben wir mit einer Top Zeit und 59 (!) Minuten Vorsprung.

Alex:

Gleichmäßige souveränes Rennen mit auch Marathon Split noch knapp unter 3 h und in einer tollen Zeit von 3:35 als 4. der M50. Jetzt war klar: Stoppi musste nur irgendwie durchkommen und auch in der Senior Mannschaft führt kein Weg am TVR vorbei.

Stoppi:

Leicht angeschlagen in der Vorwoche ins Rennen und nicht zu viel riskieren. Als ich ihn kurz vor meinem Ziel überrundete sah er aber noch so gut aus, dass er in einer guten Zeit finishen würde. Und das tat er bei seiner ersten Meisterschaft im TVR Trikot in 4:12. er konnte kaum glauben dass wir auch hier den Titel gewonnen hätten.

Niklas:

Super Performance bei einer so kurzen Vorbereitung nach den Problemen noch im Januar. Wie erhofft in unter 3:40 im Ziel seines ersten richtigen Ultras nur leider der einzige von uns ohne Medaille. Er gehört natürlich trotzdem zum legendären TVR Ultra-Team.

Bei der Siegerehrung haben wir bleibenden Eindruck hinterlassen und sind jetzt neben der LG Nord Berlin und anderen auch wer in der Ultraszene. Im nächsten Jahr wird man uns erwähnen… 😉
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