Super gelaufen: der dritte Königsforst-Marathon in der Pandemie 2 neue Köfo-Ultra-Streckenrekorde und die Marathonsiegerin läuft unter 3 Stunden

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Super gelaufen: der dritte Königsforst-Marathon in der Pandemie 2 neue Köfo-Ultra-Streckenrekorde und die Marathonsiegerin läuft unter 3 Stunden

Das war ein hartes Stück Arbeit für das ausrichtende TV Refrath running team. Denn der Königsforst-Marathon war bereits die dritte Auflage innerhalb der Corona-Pandemie. Auch diesmal waren die organisatorischen Herausforderungen extrem. Aber am Ende eines langen Tages waren nicht nur fast 1000 Finisher aus ganz Deutschland, den Benelux-Staaten und sogar aus Italien glücklich, dass bei trockenem, aber ziemlich frischen Temperaturen alles bestens gelaufen war.

Christine Becker und Frank Merrbach aus Berlin beim 2. Köfo-Ultra über 63,3 km

Bergisch Gladbachs Bürgermeister Frank Stein und Frank Habrunner, Geschäftsführer des heimischen Energieversorgers Belkaw, gaben um 9.15 Uhr den Startschuss zur zweiten Auflage des Köfo-Ultras, bevor beide selbst die Laufschuhe schnürten. Frank Merrbach hat es geschafft: Mit einer schnellen dritten HM-Runde verbesserte der Berliner vom Ultrateam LG Nord den Streckenrekord hauchdünn um 4 Sekunden auf 4:36:32 std. für 63,3km. Christian Jakob (FC Deutsche Post) lief auf Rang 2 in 4:41:17 std vor Manuel Skopnik (4:48:31 std) vom Ausrichter TV Refrath mit drei konstanten Runden ebenfalls  auf die Podiumsplätze. Bei den Frauen war es ebenfalls relativ knapp: Es siegte Christine Becker aus Kall in der Eifel mit neuem Streckenrekord in 5:44:18 std vor Anne Staevens (LG Trampeltier) in 5:50:19 std und Vorjahressiegerin Carina Jochum (5:52:33 std) von den Selbstläufern SV Altenahr.

Deutschlands beste Ultra-Athletin Nele Alder-Baerens Marathonsiegerin in 2:58:36 h

Nach der ersten von zwei 21,1 km bestens präparierten Wegen durch den Königsforst war sogar der Uralt-Streckenrekord der früheren Deutschen Marathonmeisterin Birgit Lennartz in Gefahr. Doch ihre 2:53:32 std aus dem Jahre 1994 blieb unangetastet. Sehr zufrieden war die für den Ultrasportclub Marburg startende Berlinerin mit ihrem Testwettkampf. Denn sie startet im Mai bei den in Brasilien stattfindenden Deaflympics für das Deutsche Nationalteam. Nele Alder-Baerens hatte nach 42,2 km einen deutlichen Vorsprung vor Johanna Tallmann, die als Zweite in 3:13:38 std ins Ziel lief und der starken W55-Läuferin Sigrid Hoffmann (3:33:31) von der LG Westerwald. Tagessieger bei den Männern war Phillipp Keil. Er gewann mit einem 3:59er Schnitt in 2:47:45 std mit 10 Minuten Vorsprung vor dem niederländischen Duo Sander Zwegers (2:57:01) und Koos Leeuw (2:57:05). Dominik Fabianowski, seit 2020 mit 2:24:39 std Streckenrekordhalter, musste krankheitsbedingt leider absagen.

Der vierte Streich im Halbmarathon für Maciek Miereczko vom Sebamed-Team

Der gebürtige Pole Maciek Mierecko lief in seinen Profijahren den Marathon in 2:14:30 Stunden. Aber auch als Freizeitläufer hat der M40er mit einer Zielzeit von 1:14:11 std das Siegen nicht verlernt. Er rettete sich am Ende nur knapp vor Marian Bunte (1:14:29) ins Ziel, der auf den letzten drei Kilometern stark aufholte. Es folgten Luca Brang (1:15:58) von der LG Kreis Ahrweiler und Luke Kelly (1:18:12) von der LAZ Puma Rhein-Sieg. Hanna Rühl heißt die Überraschungssiegerin vom Laufverein Spiridon Frankfurt. Sie gewann ebenfalls knapp in 1:29:15 std vor der W50-Läuferin Sandra Sachs (1:29:25) von der LG Wuppertal und Franziska Schneider (1:31:26) vom Vfl Waldbreitbach, nur 3 Sekunden vor der Viertplatzierten Ydwine van der Veen vom ASV Köln.

Alle Ergebnisse und Fotos auf www.koenigsforst-marathon.de

Die nächste RUN GREEN – RUN HAPPY Auflage startet beim

  1. Königsforst-Marathon am 19. März 2023

Fotos: c/o Nils Loudon